Ich bin eine leidenschaftliche Skirennfahrerin mit dem Ziel, an die Weltspitze zu gelangen. Ich bin 21 Jahre alt und habe im Juni 2025 erfolgreich die Matura am Sportgymnasium Davos abgeschlossen.
Meine Wurzeln im Bündner Oberland
Zu Hause bin ich in Flond, einem kleinen Dorf im Bündner Oberland. Dort bin ich zusammen mit meinen zwei älteren Geschwistern aufgewachsen. Meine Schwester ist Ärztin in Schiers, und mein Bruder ist, genau wie ich, leidenschaftlicher Skirennfahrer. Mein Vater arbeitet als Bauführer und meine Mutter ist medizinische Praxisassistentin und Hausfrau.
Ich beschreibe mich selbst als sehr ambitioniert, pflichtbewusst und zielstrebig.
Meine grosse Leidenschaft habe ich schon früh entdeckt. Bereits mit 2 Jahren stand ich auf den Skiern und es ging nicht lange bis ich meinem älteren Bruder Gino immer und überall nach flitzte. Der Skisport machte mir schon damals sehr viel Spass und es wurde mir früh klar, dass ich einmal ganz zuoberst stehen will. Mit sieben Jahren nahm ich an meinen ersten Wettkämpfen teil, und als ich später intensiver zu trainieren begann, merkte ich, wie sich all die harte Arbeit und Hingabe auszahlten. Das motivierte mich, noch härter zu arbeiten und meine Ziele weiter zu verfolgen.
Auf meinem Weg zur Weltspitze
Nach zwei aufeinanderfolgenden verletzungsbedingt verkürzten Saisons stand für mich in der Saison 2025/26 vor allem eines im Vordergrund: endlich wieder eine komplette Rennsaison bestreiten. Mitte Dezember feierte ich nach 359 Tagen mein Comeback im Rennsport. Bereits bei den ersten Europacup-Abfahrten in St. Moritz gelang mir mit den Rängen 8 und 12 ein gelungener Einstieg in die Saison und gleichzeitig mein erstes Top-10-Resultat im Europacup.
Im weiteren Saisonverlauf konnte ich mich besonders in der Abfahrt konstant in der erweiterten Spitze etablieren. Mit den Rängen 7, 9, 11 und 9 fuhr ich weitere starke Europacup-Resultate heraus und beendete die Saison auf dem hervorragenden 7. Rang der Europacup-Abfahrtswertung. Damit übertraf ich meine Erwartungen an diese Comeback-Saison deutlich.
Im Super-G zeigte sich nach der langen Verletzungspause, dass mir vor allem noch Rennkilometer und Vertrauen fehlten. Neben guten Ansätzen musste ich auch einige Rückschläge in Kauf nehmen, gleichzeitig spürte ich gegen Saisonende, dass ich Schritt für Schritt wieder zu meinem gewohnten Gefühl fand. Auch im Riesenslalom konnte ich mich weiterentwickeln und in beiden FIS-Rennen in Flumserberg meine bisherigen Bestpunkte erzielen.
Ein besonderes Highlight war meine erste Teilnahme an der Junioren-Weltmeisterschaft in Narvik. Die wetterbedingte Absage der Abfahrt war eine grosse Enttäuschung, da ich mir dort berechtigte Medaillenchancen ausgerechnet hatte. Im Super-G erreichte ich nach einem unglücklichen Rennverlauf den 8. Rang, und auch in der Team-Kombination verpassten wir als Vierte die Medaille nur knapp. Auch wenn die Resultate nicht meinen Erwartungen entsprachen, nehme ich viele wertvolle Erfahrungen aus dieser Woche mit.
Nach dieser Saison überwiegen für mich klar die positiven Erkenntnisse. Endlich durfte ich wieder einen ganzen Winter ohne grössere Verletzungsrückschläge bestreiten und habe den Anschluss an die Europacup-Spitze geschafft. Dieses Jahr hat mir viel Selbstvertrauen zurückgegeben und gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Nun gilt es, auf dieser Saison aufzubauen und den nächsten Schritt Richtung Weltspitze zu machen.
Sportart: | Ski Alpin |
Geburtsdatum: | 16.01.2005 |
Wohnort: | Flond |
Grösse: | 176 cm |
Gewicht: | 80 kg |
Hobbies: | Skifahren, Mountainbike, Cliff Diving, Schwimmen, Sportschiessen |
Ausbildung: | Matura 2025 |
Skiclub: | CS Mundaun |
Kader: | Swiss-Ski B-Kader |
Trainingsgruppe: | EC1 Elite Speed |
Charaktereigenschaften: | ambitioniert, pflichtbewusst, zielstrebig, zuverlässig, fröhlich, hilfsbereit |
Traum: | Goldmedaille an den Olympischen Spiele |


Elena Sanna Stucki
Via Runaglias 5
7137 Flond